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ACHTUNG:

Die Jahreshauptversammlung des Gartenbauverein e.V. Burgkirchen an der Alz, geplant für 20. April 2020 19:30 Uhr im Gasthaus Tettmann ist abgesagt!

Der Grund ist die Allgemeinverfügung des Landratsamtest Altötting zur Einschränkung von Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern (wegen COVID-19), gültig vorerst bis 19.04.2020 24 Uhr, könnte jedoch verlängert werden!

Die Jahreshauptversammlung 2020 wird nachgeholt, sobald dies wieder möglich ist! - Info folgt

 


 

!!! Bitte anmelden zu den Ausflügen im Jahr 2020 !!!

Anmeldung und Rückfragen an Franz Eckl, Tel./AB 08679/1359

 

Samstag 13. Juni 2020 um 14 Uhr:

Fahrt zu Franziska Lohr, Bäuerin und Kräuterpädagogin in Rogglfing, auf ca. 10 000 m² historischen Bauerngarten, Apotheker- und Aromagarten, Kräuterhang und vieles mehr.

 

Samstag, 27. Juni 2020 Tagesfahrt:

Fahrt zur Landesgartenschau 2020 nach Ingolstadt, Motto "Inspiration Natur"!

Gemeinsam mit dem Gartenbauverein Kirchweihdach, Einzelheiten werden noch rechtzeitig bekannt gegeben!

 


 

Jahresprogramm 2020 des Gartenbauverein Burgkirchen a. d. Alz e. V.

 

 

 

 

 


 

Ferienprogramm 2019

 

Ferienprogramm : Wir bauen ein Bienenhaus !
Unser Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt

Zur Vorgeschichte: Da auf  Grund des Eschentriebsterbens in den Freianlagen der Kleingartenanlage in Gendorf (große Wiese), 17 Eschen gefällt werden mussten, stellte sich die Frage, was machen wir ?
Die Natur erübrigte die Frage, im Frühjahr darauf hatten wir ohne unser zutun eine blühende Wiese mit Wiesensalbei, Thymian, Margariten und vieles anderes. Wir meinten eine Pflanzinsel mit bienengerechten Sträuchern dazu wäre das Richtige. Dazu würde eine Wildbienennisthilfe gut passen; um das Ganze auch in der Öffentlichkeit wirksam zu machen, kam die Idee mit dem Ferienprogramm ins Spiel.

Und so hat der Gartenbauverein e.V. Burgkirchen, zum Ferienprogramm 2019 den Bau einer Wildbienennisthilfe angeboten, um somit bei den Kindern das Bewusstsein, für eine gesunde Umwelt zu fördern.
Das setzte natürlich einiges an Vorbereitung voraus, so mussten mit einem Erdbohrer, die „Fundamente“ gesetzt werden, um das Grundgerüst montieren zu können. Das war dann was für die kräftigen Männer des Vereins.
Die Kinder sollten schließlich das „Bienenhaus“ fertigstellen, keine leichte Aufgabe für die 11 äußerst aktiven „jungen Handwerker“.
Bevor es aber soweit war, gab der bekannte Bienenexperte Karl Lipp einen Einblick über die Lebensweise der Wildbienen, die als Einzelgänger (solitär) leben, in Bayern sind 516 wild lebende Bienenarten bekannt. Mehr als die Hälfte davon sind gefährdet.
Ihr unschätzbarer Wert liegt in der Bestäubung von Wild-und Kulturpflanzen, hier zeigte sich, dass die Kinder bereits eine ganze Menge zum Thema wussten und auch ganz gezielt Fragen stellten.

Nach einer Einsatzbesprechung von den Betreuerinnen Doris Erber und Kerstin Huber ging es ans Werk. Damit alles nach Plan ablief, übernahmen die Bauaufsicht Inge und Franz Eckl.
4 Partien bohrten, nachdem sie verschiedene Motive auf die Stämme zeichneten, verschieden große Löcher in die Baumstämme. Alles lief ohne Verletzung, lediglich 3 Bohrer brachen ab.
Eine weitere Gruppe sorgte für den farbigen Anstrich des integrierten Schmetterlingshauses, wobei die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf ließen.
Eine weitere Schar legte einen kleine „Wasserlacker“ an, da ja die Wildbienen auch etwas „trinken“ müssen.

Da sich in der großen Blumenwiese mittlerweile auch Blindschleichen aufhalten, brauchen die auch einen Unterschlupf. Ein Fall für Inge Eckl, die mit den Kindern an der Alz die richtigen Steine aussuchte.

Im Sinne der Nachhaltigkeit, unter Schonung der Ressourcen wurde das Holz der gefällten Eschen (Eschentriebsterben) beim Bau der Nisthilfe verwendet.

Ein besonderer Dank gilt der InfraServ Gendorf, die das Projekt im Sinne des Umwelt-und Naturschutz unterstützten. Damit man auch später noch weis wer alles beteiligt war, haben wir, als Förderer die InfraServ,  sowie die Vornamen der beteiligten Kinder auf der Stirnseite der Nisthilfe eingraviert.

Damit die Kinder auch „dahoam“ was vorweisen können; bekam jeder noch eine kleine Nisthilfe und eine Birne (die es ja ohne die Bienen nicht gäbe).
Nach getaner Arbeit spendierte dann der Wirt (da Hoffmann Sepp) des Gartenlokal „Ranch“ noch für jeden eine Kugel Eis.

 

Bild: Wildbienenfreundliche Blumenwiese

Bild: Die "Erbauer" der Nisthilfe haben sich verewigt

Bild: Die Nisthilfe nach Fertigstellung

Bild: Die fleißigen Helfer/Helferinnen

 

 


 

 

 


 

Broschüre zur Ausstellung Tatort - Garten

 

 


 

Tatort – Garten, Ödnis oder Oase, Grün in Gefahr

 


oder das steinerne Meer vor der Haustüre,

das ist das Motto der Ausstellung unter der Schirmherrschaft des 1. Bürgermeisters Hans Krichenbauer.

Der Fotograf Heini Inkoferer zeigt in schonungslosen Bildern den neuen Trend aus dem Reihenhausland.
Büsche, Gras und Blumen werden durch allerlei Scheußlichkeiten aus Betonpflastersteinen , Kies und Gabionen verdrängt.
Gemeinsam wollen der Gartenbauverein e.V. Burgkirchen a. d. Alz, der Kreisverband für Gartenbau- und Landespflege Altötting e. V. sowie die Bücherei Burgkirchen auf eine gravierende Fehlentwicklung hinweisen.
Vor allem aber stellt sich dabei die Frage ,“ Wollen wir wirklich in so einer Steinorgie leben?
Ist das wirklich das Garten Paradies das wir uns wünschen? „

Diese bemerkenswerte Ausstellung ist vom 07. bis zum 31. März 2019 im Bürgerzentrum zu sehen.
Über das Rahmenprogramm wird gesondert informiert.

 

Bild: Inkoferer / Eckl

 


 

Ferienprogramm 2018

 

„Wie gehst Du mit unserer Umwelt um  ?“ ,

eigentlich, sollten die Kinder selbst erfahren was die „lieben Mitmenschen“ so alles achtlos wegwerfen.
Aber es kam dann doch ganz „dick“ für die Kinder beim Ferien Programm des Gartenbauverein e.V. Burgkirchen a.d. Alz, nämlich statt dem Alltagsmüll wie leere Bierflaschen, Plastikmüll, Marmeladen Gläser konnte sogar ein Feuerlöscher eingesammelt werden.
Aber mehr als schockierend war dann , das eine ganze Menge Brot und Semmeln am Wegesrand,so ganz einfach „entsorgt“ wurde.
Die Kinder waren entsetzt über dieses Verhalten eines „Gedankenlosen Mitbürgers“, der das Brot,  
ein Grundnahrungsmittel, einfach  so  wegwarf, hier stellte sich die Frage wer macht so etwas?
Zum Abschluss beschäftigten sich die Kinder noch mit einem Fragebogen über die Verrottungszeiten,
von sogenannten Wohlstands Müll.
Alles in allem, es war eine quirlige Schar, die sicher eine beeindruckende Erfahrung machten, wie noch immer mit unserer Umwelt umgegangen wird.

 

Bild: Betreuerin Doris Erber mit den "umweltbewußten" Kindern

 

Bild: entsorgtes  Brot

 


 

Maria Himmelfahrt 15. August

 

Sieben bis neunundneunzig Kräuter gehören in einen Kräuterbuschen. Der Zeitraum zwischen Maria Himmelfahrt und dem 15. September wurde früher „Frauendreißiger“ genannt, in dieser Zeit haben die Kräuter besonders viele Inhaltsstoffe. Das war besonders wichtig, dienten diese Kräuter doch als Heilmittel.
Die  Anzahl der Kräuter schwankt , es ist aber immer eine symbolträchtige Zahl, so steht z. B
7 – die Zahl sieben für die Schöpfungstage
99 – 33x 3 , als Symbol für die heilige Dreifaltigkeit
In der Mitte des Buschen findet sich meist die Königskerze, umgeben von Johanniskraut, Kamille, Salbei, Pfefferminze , Rainfarn, Thymian und Ringelblume, leider sind die meisten Kräuter bei uns nur mehr schwer zu finden.
Nach der kirchlichen Segnung wird der Kräuterbuschen „dahoam“ im Herrgottswinkel aufgehängt

 

Quelle: BR Fernsehen (Querbeet)

 

An Maria Himmelfahrt werden in der Pfarrkirche St. Pius um 10.00 Uhr zum Gottesdienst die Kräuterbuschen gesegnet und nach dem Gottesdienst, in der Kirche, gegen eine Spende vom Gartenbauverein Burgkirchen angeboten.

Der Erlös wird für den Blumenschmuck in der Kirche verwendet.

 


 

 

Am 14.02.2014 ist das neue Pflanzenschutzgesetz in Kraft getreten, welches u.a. besagt:

In Haus- und Kleingärtern dürfen nur solche Mittel angewandt werden, die für "nicht berufliche Anwender" (Hobbygärtner) zugelassen sind.

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf Bürgersteigen, Gehwegen, Holzflächen, Zufahrten oder ähnliches ist streng verboten. Das gleiche gilt auch für Hausmittel wie Essigreiniger oder Salzwasser.

Werden solche Hausmittel zur Unkrautvernichtung eingesetzt, gelten sie als Pflanzenschutzmittel.

Bei ungenehmigtem Einsatz solcher Mittel droht dem Verursacher ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro!